Möbel umstellen: Wenig Aufwand - grosse Wirkung


Kürzlich durfte ich für einen Kunden ein Einrichtungskonzept erstellen. Er hat sich ein Haus gekauft und wünschte sich von mir Vorschläge, wie er seine Möbel am neuen Ort am besten platzieren kann. Nach diesem Auftrag war ich so beschwingt, dass ich auch bei mir Zuhause ein paar Möbel umstellte. Das Ergebnis? Ein blauer Finger - und ein neues Wohngefühl. Hier die Vorher-Nachher-Bilder:


Gästezimmer


Das Gästezimmer ist eigentlich ein "Multifunktionszimmer". Ich nutze es zum Yoga machen, Nähen, Lesen und zum Cello üben. So sah es vorher aus:

Und das ist das Ergebnis nach der Umstell-Aktion:

Ich hatte verschiedene Optionen ausprobiert. Doch erst, als ich den kleinen runden Tisch in die Nische vor der Balkontür stellte, war es stimmig. Der Balkon wird nie genutzt. Da muss man die Nische auch nicht extra freihalten. Mit dieser Variante ist auch die Aussicht viel inspirierender: So sehe ich beim Schreiben nach draussen, statt in die Ecke.


Stellplan:



Büro


So sah es vorher aus:

Nun sieht es so aus:

Den Tisch habe ich um 90 Grad gedreht, so dass man von beiden Arbeitsplätzen aus nach draussen schauen kann. Mit dieser Variante wirkt das kleine Zimmer viel grösser und harmonischer.


Stellplan:


Haben Sie nun auch Lust auf Veränderung? Hier meine Tipps:

  • Funktion bestimmen: Überlegen Sie sich zuerst, für was Sie den Raum nutzen möchten. Je nach dem kann die Einrichtung funktionaler oder gemütlicher sein.

  • Ausmisten: Trennen Sie sich von allem, was Sie nicht mehr brauchen. Anschliessend ist es einfacher, die Möbel neu zu arrangieren.

  • Stil festlegen: Ein Raum, der mit einem klaren Stil eingerichtet ist, wirkt automatisch klarer und ordentlicher. Auch ein Farbkonzept sorgt für Harmonie. Inspiration finden Sie im Internet, auf Social Media oder in Wohnzeitschriften.

  • Position finden: Es gibt verschiedene Apps und Internetseiten, mit denen Sie digital den Grundriss des Zimmers erstellten und mögliche Stellvarianten ausprobieren können. Mögen Sie es lieber analog? Zeichnen Sie den Grundriss massstabgetreu auf ein Blatt. Machen Sie das gleiche mit den Möbeln. Dann ausschneiden - und ausprobieren.

  • Gehen Sie auf Shoppingtour: Und zwar bei sich Zuhause! Durchforsten Sie den Keller und Schränke nach längst vergessenen Schätzen. Eine Vase oder eine Tischlampe bekommen dann vielleicht ein zweites Leben. Und warum nicht den alten Koffer als Nachttischschrank nutzen? Das ist günstiger und erst noch nachhaltiger.

Ich wünsche Ihnen viel Spass auf der Schatzsuche und beim Möbel rücken!







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